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Radballspieltag der U13 in Gau-Algesheim

Am Samstag, den 17.01.2026 fand in der Radsporthalle der erste Radballspieltag des Jahres statt. Die Mannschaft aus Gau-Algesheim mit Henri Gerharz und Milan Maier beschritten nach fast einem Jahr gemeinsamen Trainings ihr erstes Turnier im Zweier-Radball.

Die Halle war mit Besuchern der Heimmannschaft aber auch der Gästemannschaften sehr gut gefüllt und die Stimmung war hervorragend.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, welche durchaus der Nervosität zuzuschreiben waren, liefen die einzelnen Spiele immer besser.

Das erzielte Tor durch Henri Gerharz gegen die U11 von Bolanden brachte die Halle zum Beben und trotz der vier Niederlagen an diesem Spieltag waren die beiden Spieler mächtig stolz auf sich.

„Leider konnte kein Spiel gewonnen werden, aber durch die starke Torhüterleistung von Milan und die Abwehrleistung von Henri fielen die Ergebnisse nicht hoch aus. Im letzten Spiel gegen Klein-Winternheim haben die zwei mit starker Leistung lange das 0:0 gehalten. Obgleich zahlreicher zugesprochener 4-Meter wollte der Führungstreffer einfach nicht fallen. Zum Ende gelang es dann leider Klein-Winternheim die entscheidenden Tore zu erzielen. In Summe war es dennoch ein erfolgreicher Spieltag für uns, die Jungs hatten Spaß und wir wissen, woran gearbeitet werden muss“, so Trainer Darwin Bornschlegell, selbst Radballer des RSVs.

Peter Gerharz, Papa von Henri und ehemaliger Radballer war mächtig stolz auf die Jungs. „Henri und Milan wussten, dass sie gegen Spieler antreten werden, die bereits zwei bis drei Jahre mehr Erfahrung im Sport und auch im Zusammenspiel haben, sodass es eine gewisse Grundeinstellung gab mit denen die beiden in den Spieltag starteten. Sie hatten aber tolle Spielzüge und auch ein gutes Aufbauspiel, haben sich nicht unterkriegen lassen und trotzdem viel Spaß gehabt. Die Saison hat nun begonnen, sie können Erfahrungen sammeln und weiterhin das ein oder andere Tor schießen. Mit der Zeit wird natürlich auch das Stellungsspiel immer besser, die Regeln des Radballs werden weiter verinnerlicht und dann wird der Torabschluss auch immer einfacher. Ohne Voreingenommen zu sein, würde ich sagen, dass die beiden zusammen gutes Potential zu mehr haben.“

Wir alle freuen uns auf weitere Partien von Henri Gerharz und Milan Maier, wünschen viel Spaß und Erfolg in der weiteren Saison.

Geschrieben von Anna Kegler

Bericht: 23. Car and Bike Tour

23. Car & Bike Tour des RSV 1898 e.V. Gau-Algesheim auf den Hunsrück 15.09.2025

Am Sonntag, den 7.09.2025, fuhren 31 RSVler mit den Autos nach Kastellaun im Hunsrück. Mit den mitgebrachten Fahrrädern ging es dann bei traumhaftem Fahrradwetter über den Schinderhannes- und Geierlay-Radweg nach Mörsdorf, wo uns die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands erwartete. Bei einer Länge von 390 m und einer Höhe von 100 m war jedem freigestellt, ob es über die Brücke oder im Shuttlebus zum Frühstücksstopp auf der anderen Seite ging. Doch keiner, außer unserem Busfahrer Heinz Schmitt, der uns wieder die ganze Strecke mit dem Bus begleitete, ließ sich dieses Ereignis entgehen. Es war schon etwas Betrieb auf der Brücke und sie schwankte mehr als der ein oder andere erwartet hatte, doch die Aussicht entlohnte uns alle. Die Brücke selbst und die Passage über dem Mörsdorfer Bachtal wurden dann auch von allen fotografiert. Frisch gestärkt mit Weck, Worscht und Woi ging es nach der ersten Pause an einigen Windrädern vorbei, durch Kappel nach Kirchberg. In Kirchberg, der ältesten Stadt auf dem Hunsrück und Wohnort des Freiherr von Drais, war Mittagspause. Im mittelalterlichen Stadtzentrum, welches heute noch von der Trasse der alten Römerstraße schnurgerade durchschnitten wird, erwartete uns Herr Wagner mit einer interessanten Führung. Schwer beeindruckt machten wir uns auf den Rückweg. Wir passierten Reckershausen, bekannt durch sein naturnahes Freizeitgelände mit Waldlehrpfad, einer Grillhütte und weiteren Attraktionen. Auf dem Weg nach Kastellaun wunderten wir uns über die breit asphaltierten Waldwege, die uns an die ehemalige US Raketenbasis Pydna erinnerten. Eigentlich sollte der kalte Krieg Vergangenheit sein, doch die Gegenwart lässt uns etwas daran zweifeln, leider. Nach unserer letzten Pause ging es am privat geführten Tierpark in Bell vorbei zurück zum Parkplatz. Nach 62 geradelten Kilometern erreichten wir wieder unsere Autos und es ging zurück nach Hause an den wunderschönen Rhein in unser Städtelein Gau-Algesheim. Alle waren mit dem gelungenen und wunderschönen Tag zufrieden.
So soll es sein.

Text: Hermann Schön
Bilder: privat

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